Seit vielen Jahren
führen wir in der Kanonikus-Kir-Realschule die Aktion "Schüler
helfen Schülern" (SHS) durch, in der wir versuchen, Schüler
aus 9. Klassen in Verantwortung für Schüler der 5. Klassen
einzuüben. Die Beziehung zwischen Schülern unserer
Oberstufe und jenen der Unterstufe soll dann im Folgejahr zwischen
den dann 10. Klassen und 6. Klassen fortgesetzt werden.
Zu der
Aktion SHS melden sich erfreulicherweise jedes Jahr eine Vielzahl von
Schülerinnen und Schülern aus den 9. Klassen, die bereit
sind, in Schulpausen und Freizeit am Nachmittag für ihre
jüngsten Mitschüler als Paten bereit zu sein, um bei
Schulfragen, Alltagsfragen und Freizeitgestaltung ihre Hilfestellung anzubieten.
Jede 5.
Klasse erhält dann einige "Patenschüler" aus den
9. Klassen, um sich mit diesen älteren Mitschülern
anzufreunden.
Nach einer Zeit des Kennenlernens ist daran
gedacht - nach vorheriger Absprache mit dem Klassenleiter der 5.
Klasse bzw. mit Frau Augustin und im
Einverständnis mit Ihnen - weitere Begegnungen im
partnerschaftlichen Verhältnis zu ermöglichen. An zuvor
ausgewählten Nachmittagen wird den Patenschülern und
"ihren" 5. Klassen geeigneter Schulraum bzw. Schulgelände zur
Verfügung gestellt.
Diese
Treffen sind keine Schulveranstaltungen im rechtlichen Sinne;
Aufsicht durch Lehrkräfte besteht nicht unmittelbar, wenngleich
Lehrkräfte im Schulgebäude zur Verfügung stehen
und zu Rate gezogen werden können.
Nach
intensiverem Kennen lernen befürworten wir auch gelegentliche
Unternehmungen außerhalb des Schulgeländes zwischen
einzelnen Patenschülern und einigen Schülern aus den
Patenklassen der Orientierungsstufe. Wir gehen davon aus, dass es
besser ist, 15- bis 16-jährige Schüler den 10- bis
12-jährigen Schülern zur Seite zu stellen, als 5. und 6.
Klässler sich alleine zu überlassen.
*
die
5. und 6. Klassen finden kameradschaftliche Freunde, erfahren in der
Schule mehr Partnerschaft, können sich in vielen Fragen
an erfahrener Schüler wenden und haben manchen
Freizeitspaß.
*
die Schüler der 9. und 10. Klassen werden
bewusster auf ihre jüngeren Mitschüler aufmerksam, spüren
und erfahren Verantwortung und erleben und erproben auch hier
ein Stückchen soziales Miteinander